Montag, 21. Mai 2018

Auf nach Cuxhaven - und richtig hingehört!





(Bremen 1988)

Es kann tatsächlich sein, dass diese Begebenheit eine Art Wendepunkt darstellte. Es war nicht so, dass Pastor G. mich fortan schlecht behandelt hätte. Er ließ mir weiter freie Hand und behandelte mich kollegial freundlich, aber wahrscheinlich war der anfängliche Zweifel an meiner Tauglichkeit für das Amt eines Pastors wieder da.
Für mich ging es jetzt aber erst einmal nach Cuxhaven. Dort fand eine sogenannte Zeltmission statt. Hauptredner war Bruder Ulonska, der Vorsitzende des BfP( Bund freikirchlicher Pfingstgemeinden, der maßgeblich für mein Praktikum in Bremen verantwortlich gewesen war. Da ich ihn persönlich sehr schätzte, war ich froh dort mithelfen zu können.

Cuxhaven ist direkt am Meer (Nordsee) gelegen und ich schätze es es sehr, dass ich bei einem recht angenehm bei einem Glaubensbruder untergebracht war, von dessen Wohnung im sechsten Stock aus ich einen ausgezeichneten Meeresblick hatte. Denn konnte ich allerdings nur morgens genießen, da ich ansonsten meist mich in Zeltnähe aufhielt.
Das Missionszelt war auf einer großen Freifläche im Herzen der Stadt aufgebaut und es passten dort durchaus einige hundert Leute hinein. Die Abendveranstaltungen waren meist bis auf den letzten Platz gefüllt, aber vorwiegend mit Christen. Wobei das eigentliche Ziel aber natürlich Neubekehrungen waren.

Meine Aufgabe bestand tagsüber in Helfer-, abends in Ordnerdiensten. Grob vereinfacht gesagt. Ich schenke mir hier auch die Details, zumal ich das Meiste eh vergessen haben dürfte.
Nicht vergessen habe ich allerdings eine Begebenheit, die sich eines Morgens zugetragen hat: Auf Gottes Stimme hören (bitte anclicken)

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